Das HDSP (High Definition Skia Photography) Verfahren ermöglicht das drucken fotorealistischer Bilder im Offsetdruck, die in Ihrer Qualität alles bisher Gekannte sprengen sollen. Herkömmliche Fotopapiere für die Dunkelkammer haben nur einen begrenzten Bildumfang, sie sind nicht in der Lage den vollen Bildumfang eines aufgenommenen Fotos wiederzugeben. Dank „High Definition Skia Photography“ und dem Offsetdruck soll sich das ändern.
Dabei ist „High Definition Skia Photography“, oder kurz: HDSP, kein neues Druckverfahren. Es handelt sich vielmehr um ein Konzept optimierter Prozesse im Bereich Reproduktion, Bildbearbeitung und Offsetdruck, mit dem Ziel eine höhere Maximalschwärzung (Dichte) zu erreichen.
Dazu werden für den Farbraum spezielle ICC Profile angelegt, alle relevanten Gammakurven berechnet und die Papiergradation eingestellt. Im Druckvorgang wird mit speziellen, auf Entwicklersubstanzen abgestimmten, Druckfarben und erhöhtem Farbauftrag gedruckt.
Nach dem HDSP Verfahren gedruckte Bilder sind konturenreicher, farbenfroher und schärfer als analog entwickelte Fotos aus dem Fotolabor, der Dunkelkammer. Sie können Farben bis zur Wahrnehmungsgrenze des menschlichen Auges darstellenBei allem Eifer des „Erfinders“, dieser Modernisierung einen werbewirksamen Namen zu geben, sollte man eher von „Offsetdruck Tuning“, statt „neuem Druckverfahren“ sprechen. Doch so lässt sich die Idee des Erfinders Dieter Kirchner vermutlich besser vermarkten.
Auch ist noch nicht bekannt, welche Offset-Druckmaschinen sich für das sog. HDPS Verfahren besonders eignen. Bisher scheint es sicher eher um ein Familiengeheimnis zu handeln. Dieter Kirchner hat keine Patente angemeldet. Er möchte seine „Tricks“ nicht öffentlich zu Papier bringen.
HDSP wurde vom Erfinder nicht für den Massenmarkt entwickelt. Sein Ziel war schlicht der perfekte Druck eines Fotos, eines Kunstwerkes in limitierter Auflage für professionelle Fotografen. Kunstdrucke für Galerien.
Ob und in wieweit Kirchner seine nicht genau dokumentierten „Druckoptimierungen“ anderen Unternehmen zur Verfügung stellt, wurde bisher nicht gesagt. Es wird aber nicht lange dauern, bis findige Köpfe verschiedener Konzerne Kirschners nicht patentiertes Verfahren adaptieren und vermarkten.